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Allgemeines > Bitte um Hilfe! | 3 Beiträge | 420 Aufrufe |
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Bitte helft mir mit euren Erfahrungen! Ich bin ein 20 järiger Student und habe mich in letzter Zeit, aufgrund von Konzentrationsproblemen und anderen ADHS ähnlichen Symptomen mit diesem Thema beschäftigt. Wie erfahre ich jetzt ob ich das habe?
Hier kurz zu mir: Als Kind unauffällig, gut in der Schule - laut einiger Aussagen war ich ein sehr "zappeliges Kind". Im Gymnasium dann durchschnittlich, keine großen Probleme aber auch kein Top Schüler. War aber immer in Biologie gut. Hab als Kind auch sehr lange mit dem Problem gekämpft, das ich nicht auswärts übernachten konnte (hatte Angst).
Habe dann eigentlich eine normale Pubertät gehabt aber ich war immer etwas angespannt und ängstlicher als die anderen. Musste immer alles perfekt sein. Elternhaus ist intakt, gut und geschützt. In der Fam. meiner Mutter gab es viele Sterbefälle (laut meiner derzeitigen Psychologin auch der Grund warum ich nicht auswärts schlafen konnte). Dann 2005/06 der Einbruch!!! Kurz vor der Matura (Abitur) war ich in 3 Fächer negativ und konnte irgendwann nicht mehr. Wir haben dann eine Psychologin aufgesucht und irgendwie hab ich die Matura dann geschafft. Seither gibts aber immer wieder Probleme!
Bundesheer - Abgerüstet wegen Psychischer Probleme und "laut denen dort Suicidgefahr". Wieder Psychologin, verschrieb mir Tresleen und Zyprexa. Hab dann 07 noch zu Studieren begonnen aber nach 2 Wochen wieder abgebrochen (weil ich die Stadt welche 1 Std. von meiner Heimatstadt mit dem Auto entfernt ist nicht Ertragen habe). 1. Weil ich alleine war und 2. hatte ich Angst! Habe dann gearbeitet ein Jahr und dann wieder zu studieren begonnen, eh noch das was ich jetzt mache. Interessiert mich aber auch nicht mehr so wirklich!
Bei mir äußert sich das alles in etwas so:
Ich kann überhaupt nicht mit Stress umgehen. Das führt dann immer zu einem Ordnungs und Kontrollzwang der echt extrem ist und den ich nicht ablegen kann. Habs mit Yoga,Autogenem Training usw. versucht, hilft aber nichts.
Habe im letzten Jahr dann noch (gewollt) 56 Kilo abgenommen und eine Essstörung entwickelt die ich jetzt aber wieder so halbwegs im Griff habe. (Ich trinke sehr viel Kaffee und nehme sehr viel Süßstoff als zuckerersatz zu mir - fördert das die Hyperaktivität?).
Ja und jetzt geht das Semester wieder dem Ende zu und ich krieg schon wieder Angsstzustände und schlafe kaum noch! Wach um 3 in der Nacht auf und geh um 2 oder so schlafen und das Tag für Tag! Ich kipp eh bald um glaub ich, aber naja ich muss irgendwie dauernd beschäftigt sein und kann nichts genießen! Fortgehen am Wochenende tu ich aber auch nicht mehr, weiß nicht das freuts mich seit einiger Zeit nicht mehr! Mein Sexualgefühl ist auch futsch! Aber das schlimmste ist, dass ich immer beschäftigt sein muss und wenn ich irgendwann mal nichts zu tun habe, muss ich mir irgend was suchen (Lernen, einkaufen-ich geb auch irsinnig viel Geld aus für unnötiges Zeug) usw.
So ich glaub das wars im großen und ganzen! Bitte Bitte Bitte helft mir!!
LG Matthias
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04.06.2009 01:17 von mambichl ( 1 Beiträge )
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Hallo, versuche doch die Unruhe mit einem sportlichen Ausgleich zu bekämpfen. Laufen gehen, Fahradfahren oder was dir Spaß macht. Ich selbst habe jahrelang Gekifft und nach problemen mit der Polizei und Staatsanwaltschaft ein alkoholproblem entwickelt. Die einzige Möglichkeit mir jetzt einen Ausgleich zu schaffen ist mir einen Tagesplan zu machen, den ich mir in Ruhe durchdenke um die Sachen dann auch auf die Reihe zu bekommen und wenn ich die Unruhe nicht in den Griff bekomme, dann gehe ich Fahrad fahren. Wünsch dir, das du so vielleicht zur Ruhe kommst. Mathias |
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09.08.2009 22:34 von madmatch ( 1 Beiträge )
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Hallo, so was ähnliches kenne ich aus meiner Studienzeit, mit dem Ergebnis, dass ich irgendwann das Handtuch warf :-( Mathias hat Recht- versuchs mit Sport. Ausdauersport ist ganz gut, obwohl sehr langweilig. Wenn Du in der Nähe von Mc*it wohnst, die 16,95€/Monat sinds wert. 24 Stunden kannst Du trainieren, es gibt keine Ruhezeiten, und wenn Du allein trainieren willst, geht das auch. Vielleicht wäre das was für Dich? Das Schlafen ist natürlich ein Problem. Hast Du mit Deinem Arzt schon mal über Alternativen zu Tresleen und Zyprexa gesprochen? Sertralin (der Wirkstoff von Tresleen) ist nicht schlafanstoßend, und Zyprexa kann Diabetes verursachen (Deine Süßstoffaffinität). Sprich mit Deinem Arzt über die extremen Schlafstörungen. LG yeena
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29.12.2009 22:05 von yeena ( 2 Beiträge )
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