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22:13 Uhr |
Autofahren bei ADHS |
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17DEC
952 Aufrufe 1 Kommentare 21 Monate 0 Wochen 1 Tag alt von web4health weiterlesen Kommentar abgeben |
Auch in Deutschland hat sich so langsam rumgesprochen, dass es ein deutlich erhöhtes Risiko für schwere Verkehrsunfälle bei jungen Erwachsenen mit (unbehandeltem) ADHS gibt. Hieraus hat sich eine Initiative entwickelt, die sich zum Ziel gemacht hat Jugendliche und junge Erwachsene über die Risiken im Strassenverkehr bei Weglassen der Medikation zu informieren. Eine interaktive englischsprachige Informationsmöglichkeit findet man hier Ich kann gar nicht genug betonen, wie wichtig da vernünftige Aufklärung und Information ist. Natürlich ist es uncool Medikamente nehmen zu müssen. Aber noch viel uncooler ist es, wenn man sich mit 18 in einem unüberlegten Moment dazu entschliesst mal eben kurz noch einen Trecker zu überholen und den Gegenverkehr nicht beachtet. In meinem Bekanntenkreis bzw. bei ehemaligen Kollegen habe ich in den letzten Jahren allein 3 solcher Todesfälle miterleben müssen. In einem Fall war eine Diagnostik bei mir schon eigentlich ausgemacht, aber es kam halt beim Sohnemann immer wieder "was dazwischen". Bevor man als Eltern seine ADHS-Kinder ans Steuer eines 2 oder 4-Rades lässt, sollte man unbedingt auf eine vernünftige Diagnostik und Behandlung drängen. Sicher, Risiken kann es überall geben. Aber man muss das Schicksal eben auch nicht herausfordern. Wissenschaftlich ist heute klar erwiesen, dass die Behandlung von ADHS das Unfallrisiko der ADHS-Klienten deutlich senkt. Daher wäre es fahrlässig auf eine entsprechende Behandlungsmöglichkeit zu verzichten. |
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21:48 Uhr |
01 yeena(21 Monate 0 Wochen 1 Tag alt) |
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29DEC
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Zitat: >Aber noch viel uncooler ist es, wenn man sich mit 18 in einem unüberlegten Moment dazu entschliesst mal >eben kurz noch einen Trecker zu überholen und den Gegenverkehr nicht beachtet. ... oder sich zu spät überlegt, in die 90° -Rechtskurve doch noch ein zu biegen :-( Gut, wenns dann "nur" ein Blechschaden wird!
>Bevor man als Eltern seine ADHS-Kinder ans Steuer eines 2 oder 4-Rades lässt, sollte man unbedingt auf >eine vernünftige Diagnostik und Behandlung drängen. ... und gleichzeitig dem Kind Vertrauen entgegen bringen, dass es mit dem Straßenverkehr schon klar kommt- in Verbindung mit der Medikation. >Wissenschaftlich ist heute klar erwiesen, dass die Behandlung von ADHS das Unfallrisiko der ADHS-Klienten >deutlich senkt. Daher wäre es fahrlässig auf eine entsprechende Behandlungsmöglichkeit zu verzichten. Anders ist es allerdings, wenn erst im Erwachsenenalter die Diagnose erstellt wird und dann die Behandlung mit Stimulantien erfolgt. Dann kann sich die Fahrtauglichkeit, die nach diversen Klein-Unfällen und anderen Problemen im Zusammenhang mit dem Führen eines Kraftfahrzeuges im öffentlichen Straßenverkehr durchaus gegeben ist, zunächst drastisch verschlechtern...
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